Pressestimmen
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Während er für seine beiden Söhne Schnitzel brät, gibt Jaromir Konecny ein Interview am Telefon und sagt, wie das ist mit seinem tschechischen Akzent: "Bei Nervosität wird er stärker. Aber ich profitiere auch von ihm, weil die Leute lachen, wenn ich den Mund aufmache." Der Grund, warum sich der seit mehr als 20 Jahren in Deutschland lebende Poetry Slammer und Jugendbuchautor selbst während des Kochens Gedanken über seine deutsche Aussprache machen muss, ist das derzeit laufende interdisziplinäre Ausstellungsprojekt "Crossing Munich", dessen ehrgeiziges Ziel es ist, "Geschichte und Gegenwart der Migration in München neu zu erzählen".
München am Kreuzungspunkt von Migration. Die Ausstellung Crossing Munich will die Geschichte und Gegenwart der Migration neu erzählen. Eröffnung ist am 9. Juli 2009 in der Rathausgalerie, Marienplatz 8 in München.
Cocktail der Kulturen. "Crossing Munich": Studenten der LMU und bildende Künstler erzählen Episoden der Zuwanderung aus der Perspektive der Migranten
Geschichte und Gegenwart der Migration. München ist hinter Frankfurt am Main die Stadt mit dem zweitgrößten Ausländeranteil in Deutschland. Das klingt überraschend, die meisten haben als klassische Einwanderungsstadt Berlin im Kopf, die aber nur Platz zehn belegt. Die Ausstellung Crossing Munich beschäftigt sich mit Geschichte und Gegenwart der Migration in München. Das Projekt ist ein Mix aus Wissenschaft und Kunst.
Gastarbeiter und Migranten. Wer verbindet in seinen ersten Gedanken die bayerische Lan- deshauptstadt München mit Migration? Wer an München denkt, assoziiert eher das Oktoberfest, den Olympiapark oder bayerische Gemütlichkeit und Traditionspflege. In der bundesdeutschen öffentlichen Wahrnehmung ist München als drittgrößte Einwanderungsstadt Deutschlands kaum bekannt – im Unterschied zu Berlin, das als die vibrierende, multikulturelle Metropole gilt, doch nur auf Platz sieben der Städteliste rangiert.
Crossing Munich. Orte, Bilder und Debatten der Migration
Kunst der Migration – Das Ausstellungsprojekt „Crossing Munich“
Abschiebung wird als Rettung inszeniert. Eva Bahl und Marina Ginal forschen über Migration und Menschenhandelsdiskurse und beteiligen sich im Netzwerk kritische Migrations- und Grenzregimeforschung. In der Ausstellung »Crossing Munich – Orte, Bilder und Debatten der Migration« stellen sie die Installation »menschen[ver]handel[t]« aus, die sie zusammen mit dem Künstler Ralf Homann konzipiert haben. Die Ausstellung in der Rathausgalerie München wird am 9. Juli eröffnet.
Ausstellung "Crossing Munich": Ethnologen für neue Perspektiven in der Migrationsdebatte